Besuch im St. Josef-Stift: Reha-Erweiterung eröffnet im November
Das Gesundheitssystem steht unter Druck und damit auch die Krankenhauslandschaft. Zur aktuellen Situation im St. Josef-Stift Sendenhorst informierte sich MdL Markus Höner vor Ort. „Es ist sehr anerkannt, was hier geleistet wird“, würdigte er die Arbeit der Fachklinik und betonte zugleich: „Stabilität ist für den Standort, für Patienten, für Mitarbeitende und die Region sehr wichtig.“ Dass das St. Josef-Stift als größtes Krankenhaus im Kreis Warendorf dieser Rolle weiterhin gerecht wird, legten die Geschäftsführer Werner Strotmeier und Dietmar Specht dar.
Die wichtigste Nachricht: Die finanzielle Talsohle ist durchschritten. „Wir haben das Jahr 2025 mit einer schwarzen Null abgeschlossen und werden Ende 2026 wieder in der Gewinnzone sein“, so Strotmeier. Somit befinden sich auch alle Bauprojekte, mit denen das St. Josef-Stift seine Reha-, OP- und Funktionskapazitäten ausbaut, im Zeitplan. Zum 1. November 2026 wird die Erweiterung des Reha-Zentrums in Betrieb gehen und das Angebot um ein Drittel auf 310 Plätze steigern. Ende 2027 werden auch die ersten zwei OP-Säle von insgesamt fünf möglichen Sälen fertiggestellt.
„Wir nehmen unsere Zukunft langfristig in den Blick, weil Patienten und einweisende Ärzte eine zeitnahe Behandlung von uns erwarten und für hohe Qualität auch weite Anfahrtswege in Kauf nehmen“, beschrieb Strotmeier den Hintergrund der Zielplanung 2030. Abgesichert ist die bauliche Umsetzung durch einen soliden Finanzplan: „Wir haben moderat Kosten gesenkt und wachsen in die Leistung. Zudem wird die Fertigstellung einiger Bausteine zeitlich etwas gestreckt“, erläuterte Geschäftsführer Dietmar Specht, zuständig für die Finanzen der Stiftung. Das St. Josef-Stift ist wieder in solidem Fahrwasser. Im Hintergrundgespräch erfuhr der Landtagsabgeordnete, dass es auch für eine hochspezialisierte Fachklinik herausfordernde Zeiten sind.