Förderung für drei weitere Schulen in Ahlen
Das Startchancen-Programm von Bund und Ländern wird weiter ausgebaut. Zum Schuljahr 2025/2026 werden in Nordrhein-Westfalen 516 weitere Schulen aufgenommen. Es unterstützt Schulen in herausfordernder Lage über zehn Jahre hinweg mit insgesamt bis zu 20 Milliarden Euro. Nordrhein-Westfalen erhält daraus bis zu 2,3 Milliarden Euro, die das Land in gleicher Höhe ergänzt. Auch in Ahlen profitieren nun drei weitere Schulen, sodass künftig fünf Schulen in der Stadt gezielt gefördert werden.
"Mit der Erweiterung des Startchancen-Programms setzen wir ein klares Zeichen für mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem. Es freut mich besonders, dass zu den vorherigen zwei Grundschulen nun drei weitere Schulen in Ahlen von der Aufnahme ins Programm profitieren werden. Mit dem Programm unterstützen wir finanziell die Schulen, die es am dringendsten brauchen, und ermöglichen individuelle Förderung. Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft."
Bereits seit der ersten Förderrunde sind die Diesterwegschule und die Albert-Schweitzer-Schule, beides Grundschulen, Teil des Programms. Neu hinzu kommen die Mammutschule, die Barbaraschule (jeweils Grundschulen) und die Overbergschule (Hauptschule). Die Schulen erhalten über das Programm finanzielle Mittel für gezielte Investitionen in moderne Lernbedingungen, zusätzliche Unterstützung für die Schulentwicklung und mehr Personal, insbesondere in der Schulsozialarbeit. Dadurch können sie ihren Schülerinnen und Schülern eine bessere Förderung und individuellere Unterstützung bieten.
In einer Pressemitteilung der Staatskanzlei hebt Schulministerin Dorothee Feller die Bedeutung des Programms hervor:
"Unsere Startchancen-Schulen sollen sich zu Vorbildern für langfristige Veränderungen auch an anderen Schulen entwickeln können. Ziel ist es, die Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler und das soziale Miteinander an den Schulen nachhaltig zu stärken. Von den ersten Startchancen-Schulen, die im laufenden Schuljahr in das Programm gestartet sind, erhalten wir bereits positive Rückmeldungen.“
Hintergrund
Das Startchancen-Programm von Bund und Ländern hat das Ziel, den Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zu fördern. Dafür stellt der Bund über einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt zehn Milliarden Euro zur Verfügung. Nordrhein-Westfalen erhält daraus bis zu 2,3 Milliarden Euro, die das Land mit Mitteln in gleicher Höhe ergänzt. Die ersten 400 Startchancen-Schulen sind zum Schuljahr 2024/2025 an den Start gegangen. Nun folgen 516 weitere Schulen in Nordrhein-Westfalen, die auf Grundlage des aktualisierten Schulsozialindex ausgewählt wurden.
Das Startchancen-Programm beruht auf drei Säulen:
· Investitionsbudget für die lernförderliche Infrastruktur der Schulen
· Chancenbudget für die Schul- und Unterrichtsentwicklung
· Personalbudget zur Einstellung von Fachkräften für multiprofessionelle Teams oder die Schulsozialarbeit